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Da Kurzzeitvermietungen den Ferienwohnungsmarkt immer stärker prägen, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Reisende bevorzugen zunehmend Apartments gegenüber Hotels und suchen ein wohnliches Ambiente, ohne auf erstklassigen Komfort verzichten zu müssen. Gleichzeitig rücken immer mehr Investoren in Märkte mit einem florierenden Kurzzeitvermietungsmarkt in den Fokus. Es stellen sich jedoch neue Fragen, beispielsweise ob man sich für eine klassische, luxuriöse Privatvilla oder eine Wohnung in einer Markenanlage entscheiden sollte.
Auf der Suche nach der profitabelsten Investition: Hochwertige Privatvillen oder Markenresidenzen
Markenresidenzen versus private Villen: Worin liegt der Unterschied? Beide Angebote richten sich an anspruchsvolle Käufer und bieten Annehmlichkeiten im Resort-Stil, herausragende Qualität und exquisites Design. Markenresidenzen werden jedoch von renommierten Hotelketten unterstützt, was sie von durchschnittlichen Eigentumswohnungen oder Villen abhebt.
Was suchen Touristen?
Der zunehmende Erfolg von Markenimmobilien ist in der Karibik und darüber hinaus deutlich sichtbar. Eine spanische Studie zum Luxusimmobilienmarkt, die 847 Transaktionen im Premiumsegment analysierte, ergab, dass Markenresidenzen eine interne Rendite (IRR) von 12–15 % erzielen, während private Villen 8–11 % erwirtschaften. In wichtigen Märkten wie der Costa del Sol erzielten Markenimmobilien Renditen von 4,8 % gegenüber 3,2 % bei Objekten ohne Markenbindung. Andere Quellen weisen darauf hin, dass Markenresidenzen Bruttomietrenditen erzielen können, die 1–3 % höher liegen als bei Luxusvillen ohne Markenbindung.
Geografische Verteilung von Markenresidenzen: Stärkste Märkte in der Karibik und weltweit
Das Modell der Markenresidenzen gewinnt weltweit an Bedeutung und festigt sich in bestimmten Regionen. Dubai weist derzeit die meisten Markenresidenzen aller Märkte weltweit auf und kann über 140 Projekte in der Entwicklung oder bereits in Betrieb vorweisen. In der westlichen Hemisphäre ist Südflorida führend. Auch in anderen Teilen Lateinamerikas wächst der Markt rasant, mit bedeutenden Entwicklungen in wichtigen Zentren wie São Paulo. Die Karibik spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Turks und Caicos sind ein bedeutender Akteur im Luxussegment. Dank der direkten Flugverbindungen aus den USA zieht die Inselgruppe führende internationale Hotelketten an. So plant beispielsweise Minor Hotels die Eröffnung eines Anantara Resorts mit angeschlossener Wohnanlage auf South Caicos. Die Nähe zu den USA macht die Bahamas zu einem attraktiven Standort für Bauträger, insbesondere Paradise Island, Exuma und Bimini. Auch in der Dominikanischen Republik expandieren Markenresidenzen rasant in exklusiven Lagen wie Punta Cana. Das Land profitiert von einer bemerkenswert breiten Käuferbasis und zieht vermögende Investoren aus Nord- und Lateinamerika an. Mexiko (Cancún/Mayakoba), Panama und Costa Rica zielen ebenfalls stark auf eine gemischte Gruppe nordamerikanischer und lateinamerikanischer Luxuskäufer für Markenresidenzen ab und ziehen diese an.
Markenresidenzen oder private Villen?
Der Trend zeigt, dass Markenresidenzen bis 2026 höhere Renditen erzielen als nicht markengebundene Privatvillen. Sie bieten Besuchern einen garantierten Qualitätsstandard, unabhängig von lokalen Marktschwankungen. Dies vereinfacht und beschleunigt die Buchung, selbst in abgelegenen Luxusdestinationen. Investoren hingegen verlassen sich bei Buchungen, Check-in und Check-out, Reinigung und Mieterwechsel auf die Marke. Natürlich sind Markenresidenzen nicht risikofrei. Immobilienexperten warnen Investoren davor, sich von beeindruckenden Zahlen blenden zu lassen, die durch Stimmungsschwankungen oder vereinzelte Trends bedingt sein können. Sie sollten Märkte priorisieren, die voraussichtlich langfristige Vorteile bieten, basierend auf nachweislicher historischer Marktstabilität, touristischer Infrastruktur und einem unterstützenden Rechtsrahmen. Ein weiterer Nachteil sind die Gestaltungsbeschränkungen. Um die Markenstandards zu wahren, insbesondere für Einheiten in Vermietungsprogrammen, müssen Eigentümer strenge Richtlinien für Möbel, Dekoration und Farbpaletten einhalten. Dies lässt kaum Spielraum für individuelle Anpassungen oder bauliche Veränderungen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Markenresidenzen für Käufer, die diesen Schritt rein als Investition betrachten, im Jahr 2026 die richtige Wahl zu sein scheinen, sofern sie den optimalen Markt wählen.